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deutsche spezialitäten
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März 2012

Eine perfekte deutsche Gastronomie im Herzen Turins, in der Via Stampatori 10, im historischen römischen Viertel. Das Lokal wird von den beiden deutschen Frauen Claudia Franzen und Sabine Schumacher geführt und bietet alles, was man sich unter der typisch deutschen Küche vorstellt (Bier, Rhabarbersaft, Sauerkraut, Kartoffeln und Würstel). Außer den raffinierten und schmackhaften Gerichten kann man typische regionale Produkte wie Kräutertees, Bonbons, eingelegte Kirschen und Marmeladen kaufen.


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Zero - Leiten 2012

Dank sei dem Schwein, das meinen Hunger und dem Bier, das meinen Durst gestillt hat. Das sage ich jedes Mal, wenn ich aus dem Deutsche Vita: „Delicatessen ti Cermania“ herausgehe. Wenn ich Currywurst und Eisbein mitten im Quadrilatero esse, dann bin ich zwar noch nicht auf dem Alexanderplatz, aber zumindest fühle ich mich fast so. Die Produkte kommen alle aus Deutschland, es gibt auch Quark (der Käse von Christiane F.), Heringe, Buletten, Bretzeln und – das versteht sich von selbst – ausgezeichnetes Bier.


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La Stampa - A TAVOLA - Sonntag 13. März 2011
"Das leckere Lächeln Deutschlands"

San Salvario ist nicht so ist wie Kreuzberg und Turin nicht so wie Berlin. Und außer einer entfernten „filmischen“Verwandtschaft, gibt es wirklich wenige Gemeinsamkeiten. Aber jetzt gibt es in unserer Stadt eine kleine Ecke Deutschland, die wirklich Aufsehen erregt. Die beiden Damen Claudia Franzen und Sabine Schumacher finden ein Plätzchen für alle, die Schlange stehen, um ihre Frikadellen, den “Kock o wäng”, die Matjes und Heringssalate, Kartoffel- Panino, Reibekuchen, Currywurst, Sauerkraut und Leberkäse probieren möchten. Ganz zu schweigen von den salzigen Kuchen, die sich selbst übertreffen (ein „geschmacklicher Triumph“). Unser Interesse wurde vor allem für den Kuchen mit Rosenkohl und Broccoli geweckt, wie auch den mit Weißkohl und Kassler und all die anderen Überraschungen, die aus der Küche kommen. Der Geschmack ist kräftig eben wie die teutonische Küche es gerne ist, aber in der großen Kühltheke finden wir auch delikate Speisen und nichts bleibt dort unbeobachtet.

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La Stampa - Torinosette – 4. Februar 2011
"Oktoberfest vorm Haus" von Chef Kumalé

La Deutsche Vita ist nicht nur ein sympathisches Wortspiel, und auch keine neue Ausführung des Buches mit diesem Titel, das von Deutschland in der Nachkriegszeit erzählt, mit all seinen Dramen und Schicksalen, bei denen es eher selten geschmückte Tafeln und Festmahlzeiten gab. Nein, reden wir lieber über das kleine aber besondere Lokal, dass Claudia Franzen und Sabine Schumacher vor etwa 9 Monaten eröffnet haben: Restaurant, Delikatessen- und Feinkostgeschäft, Take- away für deutsche Küche und deutsche Produkte. Ein mutiges Abenteuer auf das die beiden Damen von der anderen Seite der Alpen sich da erfolgreich eingelassen haben, auch wegen der geringen Beachtung, die wir Italiener der kulinarischen Tradition Deutschlands entgegenbringen. Unsere gastronomischen Kenntnisse gehen nur selten über Würstchen hinaus. Vor diesem Hintergrund steht es außer Zweifel, dass wir wenn wir in Berlin sind, Kiosks, Kneipen und Imbissstuben wie das Curry 36 oder das Konnopke aufsuchen, wo wir dann bei einem XL Glas Lager-Bier Bratwurst mit Pommes und Senf verzehren. Dank Claudia & Sabine, müssen wir nun nicht mehr auf das Oktoberfest warten um unsere Lust auf Currywurst mit Bratkartoffeln, Heringssalate oder auf Frikadellen Berliner- Style zu verzichten; in Erwartung des Frühlings wenn dann auch die Holztische und Bänke in Via Stampatori wieder aufgestellt werden, könnt Ihr Euch die Spezialitäten drinnen im Warmen schmecken lassen. Die – schon gewonnene – Wette vom La Deutsche Vita ist die, eine Kostprobe der Spezialitäten aus den verschiedenen Regionen Deutschlands anzubieten, die uns unsere Vorurteile vergessen lassen (eben das man in diesen Breitengraden nur von Fett triefende Speisen in großen Mengen zu sich nimmt). Das Menü bietet auch Kräftiges wie Schweinshaxen an, aber in der Kühltheke finden wir auch viele Salate und leichte Speisen mit dem so charakteristischen geräucherten oder sauer-salzigen Geschmack. Lasst Euch Platz für Bier und Brezel aber auch für die hervorragenden Nachspeisen und Kuchen.

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URBAN TORINO – Oktober 2010
"La Deutsche Vita" Von Bruno Boveri und Leo Rieser

Das Wortspiel mit dem berühmten Film von Fellini läßt schon auf außergewöhnlichen Scharfsinn und Sympathie schließen. Eigenschaften, die man bei den beiden Frauen Claudia Franzen und Sabine Schumacher (und dann mit dem Nachnamen...) schnell wiederfindet. Die beiden lebhaften Eigentümerinnen, bieten mitten in Turin Spezialitäten der deutschen Küche an. Das Lokal ist ein Mittelding zwischen Restaurant und Feinkostgeschäft: man kann sich setzen und all die dargebotenen Leckereien im Laden verzehren oder die Gaumenkitzel mit nach Hause nehmen. Fangen wir beim Fisch an: Heringe, natürlich, wie könnten die auch fehlen…….. Matjes, Rollmöpse, Heringsstipp und Rosa Heringssalat. Dann die Salate: hervorragend der Walddorfsalat, mit Sellerie, Äpfeln und Nüssen, wie auch der Rotkohlsalat mit Birnen und die vielen verschiedenen Kartoffelsalate (mit Möhren und Huhn, mit Bohnen und Thunfisch, mit Fleischwurst und Gurken). Und schließlich ein Freudentanz an Würstchen ovviamente, Weißwürstchen mit Sauerkraut und süßem Senf, Currywurst mit Bratkartoffeln, wundderbar der Leberkäse mit Spiegelei. Wie auch: Frikadellen, Kohlrouladen, Schweinebraten, Schweinshaxe mit Sauerkraut (so lecker, wie wir es nie hinkriegen würden….). bianchi Bei den leckeren Nachspeisen darf man das “Verschleierte Bauernmädchen ” nicht auslassen, eine Leckerei aus Äpfeln, Mandeln, Vanille und Sahne. Man gibt um die 20/25 Euro aus.

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La Repubblica - 18. September 2010
"In via Stampatori un angolo di Oktoberfest" von Luca Laccarino

Nachdem wir schon so viel von dem Laden gehört haben, gegeben sich Lisa (meine Frau), der kleine Edoardo (unser Sohn: 4 Monate alt und daher noch nicht reif für rohe Heringe) und der Unterzeichner ins la Deutsche Vita, das neue deutsche Lokal, dessen Biergarten V ia Stampatori besetzt. Wir kommen aus mindestens 3 Gründen wohlgesinnt: die gute Kritik und das gute tam-tam das sich das kleine Restaurant verdient hat, das von Muttersprachlerinnen (man müsste eigentlich sagen (Mutter-Gaumen) eröffnet worden ist; die Leidenschaft für Bratwurst und Company; das Wortspiel des Namens, den wir wirklich sehr gelungen finden. Nach einem Blick auf das sorgfältig und liebevoll eingerichtete Lokal und auf eine mit Delikatessen reichlich angefüllte Kühltheke, setzen wir uns bei strahlendem Sonnenschein nach draußen in den Biergarten. Drinnen kann man sich aussuchen, ob man sich die Delikatessen abwiegen lassen und mit nach Hause nehmen will – u.a. echt symphatisch das Kartoffel- Panino. Aber wir sind mehr für das Klassische. Lisa bestellt Currywurst mit Bratkartoffeln (Euro 6,50), und ich einen großen Fischteller (Euro 10,50), was wir dann mit einer Roten Grütze abrunden (3,50) dazu kommt dann ein Bitburger und ein Wasser für insgesamt 26 Euro. Auch wenn ich Euch den großen Fischteller nur dann empfehle, wenn Ihr ein Fischer aus Hamburg seid (ein Teller für echte Männer), ist alles andere angenehm und richtig für einen Abend in einem Biergarten-Restaurant. Weitere Spezialitäten sind Frikatellen, vegetarische Kostproben, Reibekuchen, Heringe (ich bin für die nächsten 6 Monate bedient), Käse mit Ingwermarmelade, Rhabarberkuchen, Brezel usw. . Vom 20. September bis zum 4. Oktober wird Oktoberfest gefeiert. 1 Mass Bier … für all die, die es nicht bis nach München schaffen. Die Damen werden auch im traditionellen Dirndl auftreten. Guten Appetit.

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Etnica 2011 – Neos Edizioni
Restaurantführer

Lasst den Wagen in Piazza Arbarello –wenn ihr das schafft- und Ihr werdet ein ruhiges Plätzchen in Via Stampatori finden, in der es den kleinen Tempel der deutschen Kochkunst in Turin gibt. Entstanden als Take-away und Feinkostgeschäft hat sich das “La Deutsche Vita”, (das Wortspiel hat uns übrigens sehr gefallen), unter der Führung von Sabine und Claudia in ein kleines Restaurant verwandelt, auch um dem Enthusiasmus der Kunden gerecht zu werden, die sich vor der Kühltheke sammelten. Die angebotenen Speisen kann man sich immer noch einpacken lassen und auch Catering wird angeboten. In der warmen Jahreszeit kann man draußen im Biergarten essen. Im Winter wird es wohl etwas komplizierter werden, das das Lokal sehr klein ist. Die beiden Frauen, eine aus Münster und die andere aus Solingen, Patria der Messer bieten eine Vielfalt von Speisen an, angefangen bei einer rieseigen Schweinshaxe über Heringe zu Würsten, die auf verschiedenste Weise zubereitet werden. Wir haben uns für eine Herings-Dreierlei entschlossen, ein Teller auf dem ein Rollmops in einem Salatbett und zwei verschiedene Heringssalate in Gläschen angerichtet worden sind. Herausragend! Lecker auch die frikadellen und die Currywurst mit Bratkartoffeln (auch wenn ich als Indien-Liebhaber gern ein wenig Curry mehr gehabt hätte). Zum Brot gibt es Kräuterquark. Die Nachspeise des Hauses, rote Grütze mit Vanillesauce ist ein MUSS. Getrunken wird natürlich Bier – wohingegen – au wei – nur 2 Weine zur Auswahl standen Dolcetto und Pinot grigio, auch im Glas. Uns wird jedoch versichert, das aus Deutschland Hektoliter deutscher Wein auf dem Weg ist…... Und schließlich trug die hübsche Sabine ein wunderschönes Dirndl zum Oktoberfest. Wir waren beeindruckt. GS

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La Stampa - Torinosette – 23. Juni 2010
"Böse Mädchen“" von Alessandra Montrucchio

Entdeckungen in der Stadt.
Essen + Trinken aus Deutschland gefällt den Turinern und Der Blonden Guten Tag, Anhänger der Misfortune Power. Hier schreibt DIE BLONDE, diejenige, die seit Jahren vergeblich versucht, der BIONDA Deutsch zu lehren. Wenn die BÖSEN MÄDCHEN mir diesen Raum gewährt haben, dann deswegen, weil ich Euch an einem großen Ereignis teilhaben lassen wollte: seit kurzem gibt es in Turin ein deutsches Lokal! Wenn Ihr einen solchen Enthusiasmus nicht versteht, - ich weiß: In Turin gibt es mehr Lokale als Tauben, konzentriert Euch auf das Adjektiv „deutsch“. Der Italiener verbindet mit dem Wort deutsch oft: Autos, Organisation und eine bestimmte geistige Rigidität, aber sicher nicht gutes Essen. Ok, es gibt das Bier: Aber Sauerkraut und Kaffee? Sogar die deutschen Süßspeisen sind zu süß, für Euch. Aber die Eröffnung eines deutschen Lokals, eh, dass das ein großer Event ist, müßt ihr verstehen. Besonders für eine Berlinerin, die jetzt unter die Mole Antonelliana wohnt (Antonelli war ein in Turin sehr bedeutender Architekt und die „Mole Antonelliana“ ist eines der Wahrzeichen mit einer riesigen Kuppel und einer unendlich langen Spitze). Da das Lokal die Öffnungszeiten einer normalen Bar pflegt, und abends nur an Freitagen öffnet, entschließe ich mich, Mittags hinzugehen und eines Tages nehme ich mein Fahrrad und ab geht’s, bei strahlendem Sonnenschein erreiche ich eine Straße des Zentrums so typisch sabaudisch, wie es sie nur in Turin geben kann: Kopfsteinpflaster, Ballatoi, Innenhöfe so groß wie kleine Dörfer, kleine verträumte Plätze und Straßencafès. Das des betreffenden Lokals ist natürlich in deutschem Stil: Lange Bänke und Tische, eine Art Biergarten, in dem sich auch Unbekannte zusammen an einen Tisch setzen. Ich lasse mich neben zwei Mädchen nieder, die einen herrlichen kleinen Mischling dabei haben, und ich sehe mich um. Der Biergarten ist vollbesetzt. Es sitzen auch Leute an den Tischen im Lokal. Und an der Theke ist keine Schlange: da ist Gedränge!!! Wie es scheint, haben die Turiner Deutschland entdeckt. Und ich denke so von mir zu mir: hoffen wir, dass sie das Beste von Deutschland entdeckt haben! Das Einzige, um dies zu erfahren, ist, das zu probieren, was man in diesem Lokal isst, dann mische ich mich in das Gedränge an der Theke. Die Organisation ist nicht die, die man preußisch nennt ... Das Durcheinander an der Theke wird von einer sympatischen Blonden (die sich nicht aus der Ruhe bringen läßt) lächelnd gemeistert. Ich profitiere davon, mir das Lokal besser anzusehen. Ah, wie viele deutsche Delikatessen! Plätzchen, Gürkchen, unsere Sahne. Ich bestelle, kehre zum Tisch zurück und warte indem ich mich an der Sonne erfreue und an dem kleinen Mischling. Es kommt ein Körbchen mit Brot – Weißbrot, Schwarzbrot, mit Fenchelsamen, ganz wie bei uns, und ein Kartoffelsalat mit Fleischwurst und Gürkchen, wirklich lecker. So gut, das es nicht nur mit, sondern allen Sabaudis um mich herum anscheinend richtig schmeckt. Ah, wenn es nicht die Ballatoi, die Höfe, die Pflasterstraßen, die Straßencafès gäbe, würde ich mich fast wie in Kreuzberg fühlen, meinem Viertel. Das nennt man wohl die Magie Turin’s.

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La Stampa – Sommer 2010
"Sulla strada" von Giuseppe Culicchia

In der Altstadt, nicht weit von der Porta Palatina, kann man indisch, chinesisch oder arabisch, aber auch libanesisch oder kurdisch, japanisch, argentinisch, persisch, türkisch oder ägyptisch essen. Seit kurzem ist auch noch eine ganz große Lücke gefüllt worden. Ein Restaurant, Take-away und Feinkostgeschäft ist eröffnet worden. Das la Deutsche vita, ein Stück Deutschland das in Via Stampatori gelandet ist, mit Bänken, Tischen und Sonnenschirmen ganz wie im klassischsten aller klassischen Biergärten. Was wir uns unter deutscher Küche vorstellen hat meistens eben genau damit zu tun, was die Bier- Liebhaber normalerweise zu sich nehmen und d.h. Würstchen und Sauerkraut. Die hier nicht fehlen, aber die beiden Freundinnen Claudia Franzen und Sabine Schumacher bieten dazu noch eine ganze Reihe von anderen deutschen Gerichten an, die die Regionen Deutschlands so ziemlich abdecken und das Ergebnis entspricht keineswegs dem Vorurteil, dass es sich hier um schwere und fantasielose Küchenkunst handelt. Wir finden hier salzige Kuchen mit Zucchini oder mit Zwiebeln und Speck, Eifler Kartoffelsuppe mit Kassler, Schnitzel mit Kartoffeln, Gulasch und die mythischen Kuchen: Rhabarberkuchen, Apfelkuchen, Rotweinbirnen-Kuchen, Schoko-Nusskuchen. In Erinnerung an Berlin, habe ich mir ein paar Frikadellen einpacken lassen, obwohl ich mir über das Risiko bewußt war, das ich diese Frikadellen mit denen von Gambrinus vergleichen würde, einem historischen Restaurant in Berlin Mitte. Nun: die “Buletten” vom La Deutsche Vita stehen denen, die man auf der Linienstraße ißt in Nichts nach. Superdelikat und selbstgemacht, d.h. mit Liebe gemacht. Na und? Tja um deutsch zu essen, müssen wir nicht mehr über den Brenner fahren. Es lebe das la Deutsche Vita! Note 10/10 für Originalität und Qualität.